Homo-Adoption in Dänemark
15.03.2009Als eines der ersten Parlamente wurde in Dänemark nun beschlossen, dass homosexuelle Paare Kinder adoptieren dürfen.
Als eines der ersten Parlamente wurde in Dänemark nun beschlossen, dass homosexuelle Paare Kinder adoptieren dürfen.
Nirgends auf der Welt, wo religiöse oder sozialistische Regime herrschen haben Homosexuelle so viele Rechte wie in dem schlechtesten marktwirtschaftlichen System. Dies führt zu der Frage, inwieweit die bürgerliche Emanzipation der Homosexuellen an die freie Entfaltung marktwirtschaftlicher Kräfte geknüpft ist. Doch gerade aus dieser Perspektive lässt sich die Frage noch weiter zuspitzen: Sollte die bürgerliche Emanzipation Homosexueller überhaupt in politischen Kategorien gedacht werden, oder ist sie möglicherweise nur eine Frage des Lifestyles auf dem freien Marktplatz?
Am 14. Januar nahm das Europäische Parlament einen Bericht zur Lage der Grundrechte in der Europäischen Union an. Darin enthalten auch der Passus, dass alle Mitgliedsstaaten dazu aufgerufen sind, homosexuelle Partnerschaften anzuerkennen.
Zum Glück nur vorübergehend erfolgreich waren konservative Kräfte mit ihrer Klage vor dem ungarischen Verfassungsgericht. Wegen mehr oder weniger schwammiger Formulierung des Gesetzes zur Schaffung eingetragener Partnerschaften, musste das Gericht der Klage stattgeben und es aufheben.
Seit Jahren kämpft man in Deutschland für die Gleichstellung der “Homo-Ehe” mit dem Ehebegriff in den einzelnen Gesetzen. Das Ergebnis sämtlicher Bemühungen nennt sich gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft und weist in einigen Punkten noch erhebliche Defizite auf, zumindest im Bezug auf die Gleichstellung zu jener Verantwortungsgemeinschaft zwischen heterosexuellen Partnern.
Die Zeitung “Libération” meldet, der frühere französische Botschafter in Bulgarien, Jean-Loup Kuhn-Delforge, offen schwul und mit seinem Partner zusammenlebt. Frankreich kann den von Staatspräsident Nicolas Sarkozy ausgewählten Botschafter für den Vatikan jedoch nicht entsenden, da Papst Benedikt XVI wegen der Homosexualität des Diplomaten sein Veto eingelegt hat.
Als Ersatz schickt Frankreich nun Stanislas Lefebvre de Laboulaye, den Botschafter in Russland, nach Rom.
Auch dieses Halbjahr wurden wieder viele Neustipendiaten in die Begabtenförderung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit aufgenommen.
Um diesen Stipendiaten einen Überblick zu unseren Projekten und Zielen zu geben, wird sich die Queer Initiative auf der Einführungsveranstaltung vom 10.10.2008 - 12.10.2008 in Potsdam vorstellen.
Nach dem 16. August 2008 mussten Passanten am Mahnmal zum Gedenken der Homosexuellen Opfer in der Nähe des Potsdamer Platzes eine schreckliche Entdeckung machen: Die Scheibe, durch die man einen Blick ins Innere des quarderförmigen Denkmals werfen kann, um dort einen Videofilm zu betrachten, wurde gänzlich zertrümmert.
In den vergangenen Jahren konnten einige Themen mit Erfolg bearbeitet werden. Hier nun eine Auswahl der früheren Materialien: